Analyst: Sprung über 64.000 US-Dollar könnte Bitcoin neues Rekordhoch bescheren

Michaël van de Poppe sieht den Knackpunkt für den Bitcoin-Kurs zum Greifen nahe.

Bitcoin (BTC) ist am heutigen 5. November weiter in der Seitwärtsbewegung, was die Experten jedoch nicht davon abhält, ein neues Rekordhoch in Aussicht zu stellen.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Rekordhoch in greifbarer Nähe?

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, hangelt sich BTC/USD aktuell an der 61.000 US-Dollar-Marke entlang.

Da der Marktführer solche Bewegungen in den letzten Tagen und Wochen immer mal wieder einstreut, konzentrieren sich die Analysten heute überwiegend auf die Altcoins, von denen einige schon jetzt in neue Rekordhöhen vorpreschen.

Cointelegraph-Experte Michaël van de Poppe ist nichtsdestotrotz zuversichtlich, dass auch BTC dem bald folgen kann.

Dementsprechend argumentiert van de Poppe in seinem neuesten Prognosebericht auf YouTube, dass die 64.000 US-Dollar-Marke als eine Art Sprungschanze für den Bitcoin-Kurs dienen könnte, sofern diese Hürde mit viel Schwung genommen werden kann. Die Marke hatte sich in den vergangenen Wochen als robuster Widerstand erwiesen.

„Wir arbeiten uns im Bereich zwischen 58.000 – 64.000 US-Dollar vor, in dem die 64.000 US-Dollar-Marke die entscheidende Hürde ist, die es zu durchbrechen gilt, um ein neues Rekordhoch zu erreichen“, wie der Experte in diesem Kontext erklärt.

Danach hätte Bitcoin dann wahrscheinlich mindestens bis 72.000 US-Dollar freie Fahrt, was der marktführenden Kryptowährung voraussichtlich also eine neue Bestmarke verschaffen würde.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, galt der November schon im Vorfeld als Monat der möglichen Extreme. So wurde zum Beispiel ein Crash bis auf 50.000 US-Dollar prognostiziert, der von einem Aufschwung bis 98.000 US-Dollar gefolgt werden könnte.

CT-Experte van de Poppe hält ein solches „Worst-Case-Szenario“ von 98.000 US-Dollar allerdings für eher unwahrscheinlich.

„Ich denke, dass es schwer wird, so schnell noch diese Marke zu erreichen. Ich glaube, wir müssen uns damit abfinden, dass der aktuelle Kurszyklus länger dauern könnte als die vorherigen“, so unser Analyst.

Ist es im Januar so weit?

Eine Umfrage von PlanB, dem Erfinder des viel zitierten Stock-To-Flow (S2F) Berechnungsmodells zeigt jedoch, dass ein Großteil der Krypto-Anleger noch vor Anfang 2022 einen Aufschwung bis 288.000 US-Dollar in den Karten sieht.

Umfrage zur Bitcoin-Kursentwicklung bis Weihnachten. Quelle: PlanB/Twitter

Obwohl diese Prognose angesichts des momentanen Kurses fast übermütig erscheint, deckt sie sich dennoch mit den Entwicklungen in den Rekordläufen von 2013 und 2017.

Demnach halten einige Beobachter daran fest, dass ein derartig massiver Sprung noch in diesem Zyklus durchaus im Rahmen des Möglichen ist.

„Die größte Wahrscheinlichkeit dafür sehe ich von Mitte Dezember bis Ende Januar“, wie der Twitter-Experte TechDev dahingehend meint. Dem fügt er an:

„Vertraut in die Entwicklung des Kurszyklus, bis es irgendwann in die andere Richtung geht.“

Diesen ungebrochenen Optimismus hatte TechDev zuvor schon mit seiner Prognose von 300.000 US-Dollar für Bitcoin unter Beweis gestellt.

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