Auf LinkedIn werden deutlich mehr Krypto-Fachkräfte gesucht als im Vorjahr

Besonders traditionelle Finanzdienstleister suchen immer mehr nach Mitarbeitern mit Krypto-Kenntnissen.

Das Karrierenetzwerk LinkedIn meldet, dass die Nachfrage nach Arbeitnehmern mit Fachkenntnissen in den Bereichen und Krypto und Blockchain branchenübergreifend steigt.

Wie LinkedIn-Redakteur Devin Banerjee am Mittwoch berichtet, zeigen Daten aus dem Economic Graph der Plattform, dass in den USA zuletzt verstärkt Stellenanzeigen mit Schlagwörtern wie „Blockchain“ und „Crypto“ gepostet wurden. Im Vergleich zum August 2020 ist dabei eine Steigerung von 615 % festzustellen. Dahingehend führt der Bericht aus, dass zwar allen voran Unternehmen aus Krypto und Blockchain für diese Steigerung verantwortlich sind, doch auch immer mehr Institutionen aus dem klassischen Finanzwesen dazu beitragen.

Laut Schätzungen von LinkedIn suchen diese Finanzdienstleister inzwischen drei Mal so viele Fachkräfte mit Erfahrungen im Krypto-Bereich wie noch 2015. So hatte zum Beispiel JPMorgan im Juli mehr als 30 Stellen mit Bezug zu Blockchain ausgeschrieben, die der Bank bei der Entwicklung des eigenen Krypto-Leistungsangebots helfen sollen.

„Die Möglichkeiten im Bereich der digitalen Assets sind reichlich“, wie Roman Regelman von der Bank of New York Mellon in diesem Zusammenhang erklärt. Und weiter: „Wir können Talente dadurch auf ganz andere Art und Weise ansprechen.“

Auch andere große Unternehmen, die nicht direkt mit Krypto und Finanz zu tun haben, suchen mittlerweile verstärkt nach Krypto-Fachkräften. Unter anderem der Onlinekonzern Amazon hat im Februar um einen Leitenden Softwareentwickler geworben, der Kenntnisse in „alternativen Zahlungsmethoden“, darunter Kryptowährungen, haben muss.

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