Binance stellt Krypto-Futures und Optionen in Australien ein

Binance-Nutzer in Australien haben 90 Tage Zeit, um ihre Positionen auf Futures, Optionen und gehebelte Token zu schließen.

Binance ist die größte Kryptowährungsbörse nach Handelsvolumen auf der Welt und hat angekündigt, ihre Dienstleistungen in Australien einschränken zu wollen. Grund dafür sind die regulatorischen Schwierigkeiten und neue Handelsbeschränkungen.

Binance-Nutzer in Australien haben 90 Tage Zeit, ihre Positionen auf Produkte wie etwa Kryptowährungs-Futures und -Optionen sowie gehebelte Token zu schließen, wie die Börse am 20. September bekannt gab.

Ab Freitag können australische Nutzer keine neuen Positionen für Derivateprodukte auf Binance eröffnen oder vergrößern. Nutzer können weiter Geld in ihre Margenbestände einzahlen, um Liquidationen und Margin Calls zu verhindern, wie es in der Ankündigung heißt.

Nach den 23. Dezember können Binance-Nutzer in Australien ihre Positionen nicht mehr selbst reduzieren oder schließen, da alle verbleibenden offenen Positionen geschlossen werden.

„Wir haben langfristige Pläne für unsere Branche und wir wollen sicherstellen, dass unsere Produktangebote von Nutzern und lokalen Regulierungsbehörden begrüßt werden“, so ein Binance-Sprecher gegenüber Cointelegraph. „Wir überwachen auch die lokalen regulatorischen Anforderungen auf verschiedenen Märkten, da Binance weltweit tätig ist. Wir wollen sicherstellen, dass die Übergänge, die wir machen, niemanden stören“, so der Sprecher weiter.

In diesem Zusammenhang: Wegen Warnungen von Regulierungsbehörden: Binance schränkt SGD-Produktangebote in Singapur ein

Zuvor hat Binance seine Dienstleistungen in mehreren anderen Ländern eingeschränkt, weil die Börse von mehreren Regulierungsbehörden weltweit verwarnt wurde. Im August hat Binance den Handel mit Krypto-Derivaten in Brasilien und kurz danach auch in Hongkong ausgesetzt. Zuvor hat Binance den Derivatehandel für Nutzer in Deutschland, Italien und den Niederlanden eingestellt. Die Börse will diese Produkte in Europa letztendlich gar nicht mehr anbieten.

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