Bitcoin-Kurs auf dem Prüfstand: DXY klettert auf 2-Monatshoch

Der US-Dollar hat von den Aussagen von Jerome Powell profitiert. Bitcoin hingegen steht weiter unter Druck.

Bitcoin (BTC) liegt am 17. Juni weit unter 40.000 US-Dollar. Der steigende US-Dollar hat den BTC-Kurs zusätzlich unter Druck gesetzt.

BTC/USD 1-Stunden-Kerzenchart (Bitstamp). Quelle: TradingView

BTC/USD-Paar erholt sich bei 38.000 US-Dollar

Aus Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView geht hervor, dass das BTC/USD-Paar am Donnerstag bei rund 39.300 US-Dollar lag.

Die größte Kryptowährung fiel während einer Sitzung der US-Zentralbank am Vortag. Der Vorsitzende Jerome Powell räumte dabei ein, dass die Inflation kurzfristig höher ausfallen könnte als erwartet. Wie Cointelegraph berichtete, zeigte ein Bericht über den Verbraucherpreisindex (CPI) im Mai, dass die Inflation im letzten Monat ein 13-Jahres-Hoch erreicht hat.

Obwohl das traditionell ein Segen für Bitcoin ist, hat Powells Optimismus darüber, dass sich die Inflation langfristig wieder normalisieren werde, dem US-Dollar letztlich mehr Auftrieb gegeben als BTC.

„Ja, sie sind derzeit fest und im Moment an einem guten Ort. Es ist erfreulich zu sehen, dass sie sich von ihren pandemiebedingten Tiefstständen wegbewegt haben“, so Powell anschließend in Medienkommentaren über die Inflationsindikatoren.

„In unserem neuen Rahmenwerk ist es sehr wichtig, sicherzustellen, dass die längerfristigen Inflationserwartungen so bleiben, wie wir es haben wollen.“

Dieses Ziel liegt derzeit bei etwa 2 Prozent. Die Fed räumte ein, es werde Phasen geben, in denen die Zinssätze über dieser Schwelle liegen.

Der US-Dollar legte nach der Sitzung zu. Der US-Dollar-Währungsindex (DXY) stieg dabei auf ein Zweimonatshoch.

Das ist eine klassische Bremse für Bitcoin. Die bereits laue Stimmung im Hinblick auf eine Fortsetzung des Bullenmarktes im Jahr 2021 steht erneut auf dem Prüfstand.

US-Dollar Währungsindex (DXY) 1-Tages-Kerzenchart. Quelle: TradingView

Kleine Futures-Lücke bietet mögliches Ziel

Der beliebte Händler Crypto Ed hat dennoch die positiven Auswirkungen der Erholung des BTC/USD-Paares von der Unterstützung bei 38.000 US-Dollar hervorgehoben.

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„Vergessen wir nicht, dass eine Ausweitung möglich ist, um die CME-Lücke zu füllen“, fügte er in seinem Kommentar zum Tiefstand hinzu. Die Futures-Lücken beeinflussen den Kurs oft kurzfristig. Die erwähnte Lücke liegt bei 37.000 US-Dollar.

Peter Brandt erwähnte auch eine weitere Reihe von Lücken, die das BTC/USD-Paar noch nicht gefüllt hat. Er glaube aber auch nicht, dass alle Lücken gefüllt werden müssen.

CME Bitcoin-Futures 1-Tages-Chart mit Lücke vom 13. Juni. Quelle: TradingView

Zuvor berichtete Cointelegraph über die sich verändernden Bitcoin-Anlegergewohnheiten in dieser anhaltenden Phase mit niedrigen Kursen.

Hodler halten Coins länger und selbst diejenigen, die in den ersten Monaten des Bullenmarktes gekauft haben, wollen weiterhin nicht verkaufen, wie aus aktuellen Daten hervorgeht.

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