BitMEX-CEO prognostiziert: Bitcoin bis 2022 wird gesetzliches Zahlungsmittel in fünf Ländern sein

Entwicklungsländer sind stärker von Problemen im Zusammenhang mit Überweisungen und Inflation betroffen, so der BitMEX-Chef.

Einige Entwicklungsländer werden es El Salvador bald gleichtun und Bitcoin (BTC) zu ihrem gesetzlichen Zahlungsmittel machen, wie der BitMEX-CEO Alexander Höptner kürzlich prognostizierte.

In einem Blogpost am Mittwoch drückte Höptner El Salvador für die Entscheidung, Bitcoin als legales Zahlungsmittel zu akzeptieren, seine Unterstützung aus. Er prognostizierte, dass Entwicklungsländer in Sachen Bitcoin-Akzeptanz „wegweisend“sein würden:

Ich prognostizierte, dass bis Ende des Jahres mindestens fünf Länder Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel akzeptieren werden. Jedes davon wird ein Entwicklungsland sein.“

Höptner zufolge werden Entwicklungsländer Bitcoin schneller akzeptieren. Das führt er auf drei wichtige Faktoren zurück: Der wachsende Bedarf an billigeren und schnelleren internationalen Überweisungen, massiven Installationen und politischen Problemen.

Im Gegensatz zu Verbrauchern in weiterentwickelten Ländern sind Leute in Entwicklungsländern stärker von Problemen im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Zahlungen und Inflation betroffen, so Höptner.

Der CEO erklärte, dass Überweisungen 23 Prozent von El Salvador Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2020 ausmachte. Die Weltbank hat jedoch festgestellt, dass Länder mit niedrigen und mittleren Einkommen 85 Prozent der weltweiten Überweisungen empfangen. Er fügte hinzu, dass Leute auf der ganzen Welt zunehmend Bitcoin als Lösung betrachten, um massiver Inflation zu entgehen. Als Beispiel nannte er dabei die schnelle Krypto-Akzeptanz in der Türkei, wo eine Inflationsrate von 19,2 Prozent herrscht

Höptner sagte weiter, dass El Salvadors Entscheidung, Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel zu akzeptieren, es anderen Ländern leichter mache, ähnliche Schritte zu machen. „Aber wenn es so sein sollte, dass die Politik eine große Rolle bei der Akzeptanz von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel spielt, wird es auch so sein, dass, wenn diese Führungsfiguren bei der Implementierung scheitern, die Akzeptanz von Kryptowährungen im Allgemeinen Schaden nehmen könnte“, wie er hinzufügte.

In diesem Zusammenhang: Implementierung rückt näher: 70 Prozent der Bürger in El Salvador gegen Bitcoin-Gesetz

Höptner war zuvor der Chef der Börse Stuttgart und übernahm den Posten als CEO bei BitMEX im Dezember 2020. Damit war er der Nachfolger von Arthur Hayes. 

Nicht nur Höptner glaubt, dass mehr Länder dem Beispiel El Salvadors folgen werden. Letzten Monat hat der Cardano-Gründer Charles Hoskinson prognostiziert, dass noch viele weitere Länder Kryptowährungen akzeptieren werden. Der weltbekannte Whistleblower Edward Snowden glaubt ebenfalls, „die die zu spät kommen, könnten ihr Zögern bereuen“.

Einige bekannte Leute aus dem Kryptowährungsbereich, sparen noch mit Lob für El Salvador. Am Freitag kritisierte der Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin Vorgehensweise bei der Bitcoin-Akzeptanz. Er meinte, es „widerspricht den Freiheitsidealen, die dem Kryptobereich so wichtig sein sollen“, wenn man Unternehmen dazu zwingt, eine bestimmte Kryptowährung zu akzeptieren.

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