China greift weiter durch: Alibaba verbietet Verkauf von Krypto-Minern

Auf den Plattformen von Alibaba ist es nun verboten, Krypto-Miner oder Produkte in diesem Bereich anzubieten. Tut ein Verkäufer das nach dem 15. Oktober, drohen empfindliche Strafen.

Der chinesische E-Commerce-Riese Alibaba stellt seine Kryptowährungsdienstleistungen aufgrund des harten Durchgreifens von China gegen Krypto nun ebenfalls ein.

Alibaba hat am Montag offiziell bekanntgegeben, dass die Plattform den Verkauf von Kryptowährungs-Minern verbieten werde. Auch die Kategorien Blockchain-Miner und Zubehör sollen ab dem 8. Oktober von der Webseite verschwinden.

Neben dem Verkaufsverbot für Krypto-Mining-Geräte will Alibaba auch unterbinden, dass auf seiner Plattform Kryptowährungen wie etwa Bitcoin (BTC), Ether (ETH), Litecoin (LTC) und kleinere Coins wie like Quark (QRK) verkauft werden.

Diese Verbote beziehen sich auch auf Krypto-Mining-Hardware und -Software sowie Tutorials, Lehrbücher und Strategien im Zusammenhang mit dieser Branche, wie es in der Ankündigung heißt.

Verkäufern, die nach dem 15. Oktober weiterhin Krypto-Miner oder Produkte in diesem Bereich auf den Plattformen von Alibaba anbieten, drohen Strafen, wie die Firma in einer ausführlichen Beschreibung der neuen Verbote warnte. Diese Strafen umfassen etwa die Sperrung von Shops, das Einfrieren und die Schließung von Handelskonten, wenn man sich den neuen Regeln widersetzt. Unter diese neuen Regeln fallen etwa das absichtliche Angebot von Produkten aus diesem Bereich in anderen Kategorien, wie Alibaba erklärte.

Das Unternehmen erklärte, dass diese Änderung der Nutzungsbedingungen eine Reaktion auf Compliance-Probleme bei der Auflistung von Produkten und den Umgang mit Transaktionen seien.

In diesem Zusammenhang: Alibaba lanciert NFT-Marktplatz für Handel mit Copyright

„Mitglieder sind dafür verantwortlich, sich an die geltenden Gesetze und Regulierungen zu halten, die in dem jeweiligen Verkaufsland gelten. Wie werden politische Änderungen in jedem Land nachfolgen und unsere Nutzungsbedingungen dementsprechend anpassen“, so das Unternehmen weiter. Cointelegraph bat Alibaba um einen Kommentar, erhielt aber bis Redaktionsschluss keine Antwort.

Kurz zuvor hat die chinesische Regierung neue Maßnahmen angekündigt, um die Kryptoakzeptanz zu bekämpfen. Dabei erklärte sie jegliche Kryptotransaktionen im Land am Freitag für illegal. Als Reaktion auf dieses erneute harte Durchgreifen habe große Börsen, wie etwa Binance und Huobi, einige Dienstleistungen in China eingestellt. Sparkpool, der zweitgrößte Ethereum-Mining-Pool auf der Welt, hat bekannt gegeben, seinen Betrieb einstellen zu wollen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.