Coincheck kündigt Japans erstes IEO für diesen Sommer an

Mit dem Token-Verkauf für das Krypto-Projekt Hashpalette soll in Japan erstmals ein IEO stattfinden.

Die Coincheck ist ihrem Ziel, das erste japanische Initial Exchange Offering (IEO) durchzuführen, jetzt einen großen Schritt näher gekommen.

Wie aus einer heutigen Pressemitteilung hervorgeht, wird die japanische Kryptobörse im Sommer das IEO des Krypto-Projekts Hashpalette (HPT) abhalten. Zur Erinnerung: IEOs sind eine abgewandelte Form der „Initial Coin Offerings“. Genau wie die ICOs handelt es sich dabei um den einführenden Token-Verkauf einer Kryptowährung, wobei bei den IEOs eine Kryptobörse als Zwischenhändler fungiert.

Coinbase arbeitet bereits seit August 2020 mit Hashpalette zusammen, um mit HPT die erste Kryptowährung per IEO auf den Markt zu bringen. Damals war gerade eine neue Krypto-Regulierung in Japan verabschiedet worden, die unter anderem auch klare Leitplanken für Token-Verkäufe geschaffen hat.

Nichtsdestotrotz sind IEOs rechtlich umstritten, da oftmals nicht eindeutig ist, ob es sich bei den betreffenden Krypto-Tokens nicht einfach nur um eine Form von Wertpapier bzw. Aktie handelt.

Für Coincheck ist die Durchführung des ersten japanischen IEOs ein wichtiger Meilenstein, um das eigene Krypto-Geschäft wieder anzufachen. Im Januar 2018 fiel die Kryptobörse einem der größten Hacks überhaupt zum Opfer, bei dem knapp 534 Mio. US-Dollar in Form der Kryptowährung NEM (XEM) gestohlen wurden. Ein Vorfall, der natürlich auch rufschädigend war.

Hashpalette ist derweil eine Cross-Blockchain-Plattform für Non-Fungible Tokens (NFT), die sich auf verschiedene Arten von digitalem Content spezialisiert, darunter Manga, Musik und Sport. Die NFT-Plattform unterstützt mit Ether, Neo und Ontology einige der größten Blockchains.

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