GBTC: In einer Woche bessere Renditen als Bitcoin-ETFs

Der GBTC von Grayscale hat sich in den ersten sieben Tagen der Bitcoin-Futures-ETFs besser entwickelt als diese, wie Daten zeigen.

Das Bitcoin (BTC)-Investmentprodukt Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) hat sich besser entwickelt, als die neuen ETFs, wie Daten zeigen.

Grayscale hat Zahlen vorgelegt, die bestätigen, dass der GBTC seit dem 19. Oktober bessere Renditen erzielt hat.

Grayscale-„Rabatt“ auf Einmonatstief

Die Bitcoin-Futures-ETFs und ihre Auswirkungen auf den Markt derzeit noch in aller Munde, doch der Branchenveteran Grayscale macht nun auf sich aufmerksam.

Es heißt, dass die neuen ETFs dem GBTC Kunden wegnehmen würden. Doch die Unternehmensleitung hat nun gezeigt, dass der GBTC seit der Lancierung der ETFs sich besser entwickelt hat.

Entwicklung GBTC versus BITO, Chart. Quelle: TradingView

Innerhalb von sieben Tagen bis Montag hat der GBTC eine Rendite von 8,8 Prozent erzielt, während der erste Bitcoin-Futures-ETF von ProShares (BITO) um 0,5 Prozent gefallen ist.

Das ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass die GBTC-Premiere gestiegen ist und damit den niedrigsten „Rabatt“ im Vergleich zum Spotkurs seit September erreicht hat.

Es gegen die Sorge um, Grayscale könne die negative Prämie nicht mehr ins Positive rücken, wenn mehr ETFs herauskommen. Andere Leute hielten dagegen und erklärten, man könne das Wertversprechen dieser beiden Instrumente nicht miteinander vergleichen.

GBTC-Prämie versus Bestände versus BTC/USD-Chart. Quelle: Bybt

Barry Silbert, der CEO der Grayscale-Mutter Digital Currency Group, hob außerdem die höheren Handelsvolumen von GBTC hervor. Am 25. Oktober belief sich dieses auf insgesamt 374 Millionen US-Dollar, während BITO auf 286 Millionen US-Dollar kam

Wie Cointelegraph berichtete, hat der Grayscale-CEO Michael Sonnenshein kürzlich erneut bekräftigt, den GBTC in einen ETF umwandeln zu wollen. Ein offizieller Antrag liegt auch bereits bei US-Regulierungsbehörden vor.

Kommt ein Ether-Futures-ETF als nächstes?

Am Dienstag kommt nun auch der Bitcoin-Futures-ETF von VanEck an die Börse.

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Für Marktteilnehmer, die bereits seit langer Zeit dabei sind und ebenso lange bereits mit der US-Wertpapieraufsicht SEC darum ringt, ein solches Produkt auf den Markt bringen zu dürfen, ist dieser ETF ein Wendepunkt.

Über physische Bitcoin-ETFs muss die SEC im nächsten Monat erst noch entscheiden.

„Wenn Regulierungsbehörden im besten Interesse der Investoren handeln wollen, sollten sie einen physischen Bitcoin-ETF bald genehmigen“, so der digitale Vermögenswertstratege bei VanEck Gabor Gurbacs letzte Woche.

„In 14 Ländern in Europa, Kanada, Brasilien und anderen Ländern sind physische Bitcoin-ETPs bereits auf dem Markt. Physische Produkte > Futures.“

Entscheidungsfristen für Bitcoin-ETFs Quelle: Arcane Research

Der beliebte Trader und Analyst Scott Melker meint hingegen, dass ein Ether (ETH)-Futures-ETF noch vor einem physischen Bitcoin-ETF auf den Markt kommen werde.

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