Ist 40.000 US-Dollar die neue Untergrenze? – Bitcoin in ähnlicher Konstellation wie 2021

Ein unerwarteter Ausfall der Bitfinex hat den Bitcoin-Kurs vorübergehend heruntergezogen, doch die Aussichten bleiben positiv.

Bitcoin (BTC) hat am heutigen Donnerstagmorgen, die Gewinne, die in der Nacht erzielt wurden, direkt wieder abgegeben, nachdem plötzliche Probleme der Krpytobörse Bitfinex für einen kleinen Schluckauf des Marktes gesorgt haben.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Bitfinex untersucht Probleme

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, ist BTC/USD nach einem zwischenzeitlichen Hoch von 43.800 US-Dollar wieder zurück unter 43.000 US-Dollar abgerutscht.

Was der Auslöser für die Probleme bei der Bitfinex war, ist weiterhin unklar. Jedenfalls reichte dieses Moment der Unsicherheit aus, um die Anleger in einem ohnehin schon fragilen Markt zu verschrecken.

„Wir untersuchen aktuell Probleme mit unserer Plattform und haben den Handel deshalb vorübergehend ausgesetzt“, wie es im letzten Update der Bitfinex heißt.

Als die marktführende Kryptobörse Binance am Dienstag für eine planmäßige Wartung zwei Stunden lang den Handel unterbrochen hatte, wirkte sich dies hingegen kaum auf den Bitcoin-Kurs aus.

Obwohl der Donnerstag also scheinbar unter einem schlechten Stern steht, hält Bitcoin nichtsdestotrotz die „Worste-Case-Prognose“ von knapp 43.000 US-Dollar für den Abschluss des Monats ein.

Falls nicht noch ein Unglück geschieht, und dies gelingt, wäre das viel zitierte Stock-To-Flow (S2F) Prognosemodell einmal mehr bestätigt. Erfinder PlanB hatte bereits für den August ein Minimalziel von 47.000 US-Dollar korrekt vorhergesagt.

Krypto-Experte Rekt Capital betont wiederum, dass BTC/USD spätestens bis Sonntag zurück über das Gleitende Mittel der letzten 21 Wochen (21-Week EMA) klettern muss, um den Aufwärtstrend aufrechtzuerhalten.

Ähnliche Konstellation wie vor einem Jahr?

Trotz der heutigen Schwäche bleibt die Grundstimmung über die weitere Entwicklung von Bitcoin überwiegend positiv.

So halten die Beobachter in den kommenden Wochen und Monaten noch immer einen neuen Rekordlauf ähnlich wie 2020 für möglich.

Darunter zum Beispiel Cole Garner, der darauf hinweist, dass des knapp unterhalb der 40.000 US-Dollar Marke beträchtliche Support gibt, was in den Orderbüchern zu einer ähnlichen Konstellation führt wie im September des vergangenen Jahres, als BTC/USD vor dem Rekordlauf bei nur 10.000 US-Dollar lag.

Auch der langjährige Bitcoin-Optimist zeigt sich in dieser Woche wieder höchst zuversichtlich, denn mittelfristig hält er nicht nur 100.000 US-Dollar für möglich, sondern stellt sogar einen baldigen Aufschwung auf 200.000 US-Dollar oder mehr in Aussicht.

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