„Kaum noch Verkaufsdruck“ – Bitcoin hat freie Fahrt nach Sprung über 60.000 US-Dollar

Der Widerstand für Bitcoin wird immer dünner, wodurch eine Kletterpartie in den Bereich des aktuellen Rekordhochs bei 64.500 US-Dollar immer wahrscheinlicher wird.

Bitcoin (BTC) hat sich durch den jüngsten Sprung über die 60.000 US-Dollar Marke gleichsam den Weg für ein neues Rekordhoch und mehr frei gemacht, wie die Analysten feststellen.

Diese Erkenntnis geht aus den Orderbüchern vom 15. Oktober hervor. Die entsprechenden Daten vom Krypto-Informationsportal Whalemap belegen, dass die marktführende Kryptowährung durch diesen Aufschwung alle wichtigen Hürden aus dem Weg geräumt hat.

Bitcoin hat freie Fahrt

Indem der Bitcoin-Kurs seit April erstmals wieder über 60.000 US-Dollar geklettert ist, ist die Wahrscheinlichkeit für ein neues Rekordhoch in greifbare Nähe gerückt.

Ein Blick auf die Börsendaten zeigt, dass BTC/USD nun ohne viel Widerstand bis in den Bereich um 64.500 US-Dollar und darüber hinaus vorstoßen könnte.

„Die Preisfindung in diesen Sphären sollte schon bald losgehen“, wie Whalemap dahingehend kommentiert. Und weiter:

„Oberhalb von 59.000 US-Dollar gibt es kaum noch Verkaufsdruck.“

Bitcoin-Kursdiagramm und Verkaufsbereiche. Quelle: Whalemap/Twitter

Bessere Ausgangslage als vor Rekordlauf?

Die letzte verbleibende „Sell-Wall“ liegt in Höhe des aktuellen Kursstands, doch deren Widerstandsfähigkeit ist angesichts der Umstände um den momentanen Höhenflug wohl eher gering.

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Wie Ki Young Ju, der CEO des Analysedienstes CryptoQuant, erklärt, ist der Aufschwung nicht das Resultat eines sogenannten Short-Squeezes, sondern eine Folge von hohem Kaufinteresse der Großinvestoren.

Damit unterscheidet sich der Aufschwung zum Beginn des vierten Quartals im positiven Sinne sogar deutlich vom Rekordlauf vom Anfang des Jahres.

Der klassische Short-Squeeze, bei dem die Bären durch steigende Kurse nach und nach aus dem Markt gedrängt werden und die Kurse in Folge dessen noch höher klettern, steht also erst noch bevor.

„Die massiven Bitcoin-Käufe auf den Derivatplattformen stammen nicht aus liquidierten Short-Positionen“, wie Ki am heutigen Freitag erklärt. Und weiter:

„Daraus können wir schließen: 1.) Es gibt keine großen Short-Positionen mehr; 2.) Die Großinvestoren haben seit dem letzten Abschwung ordentlich Long-Positionen angekauft.“

Liquidierungsrate für Short-Positionen von Bitcoin. Quelle: CryptoQuant

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