Kuba plant Einführung von Bitcoin als Zahlungsmittel

Der ehemalige US-Präsident Trump könnte mit verschärften Sanktionen dafür gesorgt haben, dass in Kuba bald Bitcoin als Zahlungsmittel eingeführt wird.

Die kubanische Regierung soll angeblich die Zulassung von Kryptowährungen als Zahlungsmittel planen.

Wie Aljazeera berichtet, soll die Zentralbank des karibischen Inselstaates einen entsprechenden Gesetzesrahmen für Krypto-Transaktionen ausarbeiten. Andere zuständige Behörden sollen wiederum Zulassungen an Unternehmen ausstellen, je nachdem welche Krypto-Dienstleistungen diese anbiete.

Laut TRT würde die kubanische Bevölkerung eine etwaige Einführung von Kryptowährungen als Zahlungsmittel begrüßen, denn zuletzt hatte das Land vorübergehend alle Einzahlungen in US-Dollar ausgesetzt, nachdem der ehemalige US-Präsident Donald Trump die Sanktionen gegenüber Kuba verschärft hatte.

Für wirtschaftlich gebeutelte Länder wird Bitcoin (BTC) immer mehr zur echten Alternative. Den ultimativen Beleg dafür liefert das mittelamerikanische Land El Salvador, das die marktführende Kryptowährung jüngst zum offiziellen Zahlungsmittel erhoben hat. Präsident Nayib Bukele will nun die landesweite Infrastruktur ausbauen, damit die Digitalwährung überall verfügbar ist.

Die Einführung von Bitcoin in El Salvador könnte die Kosten für Rücküberweisungen in Mittelamerika beträchtlich senken, wie die Central American Bank for Economic Integration (CABEI) meint.

So meint Dante Mossi von der CABEI, dass dieses „gewagte Experiment“ letztendlich für größere finanzielle Inklusion sorgen könnte, weshalb die Organisation El Salvador dabei helfen will, die technischen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung zu schaffen.

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