Nächster Streich – Bitcoin-ETF von Valkyrie geht auf der Nasdaq an den Start

Während Bitcoin zum Start des Bitcoin-ETFs von ProShares spürbar zulegen konnte, hat der Indexfonds von Valkyrie bisher kaum Einfluss.

Am gestrigen Freitag ist auf der Nasdaq der zweite amerikanische Bitcoin-ETF mit einem Eröffnungskurs von 25,52 US-Dollar an den Start gegangen.

Der Valkyrie Bitcoin Strategy ETF ist damit der zweite Indexfonds (ETF) auf Basis von Bitcoin-Futures, der in den USA eine Zulassung erhalten hat. Laut Nasdaq wurde der „BTF“ zur Eröffnung bei 25,52 US-Dollar gehandelt, woraufhin es für den Kurs des neuen Krypto-Investitionsprodukts bis Redaktionsschluss um 3,3 % nach unten auf 24,66 US-Dollar ging. Der ETF bildet speziell die Kursentwicklung der Bitcoin-Futures von der Chicagoer Börse CME nach, die einen besonderen Stellenwert für die Branche haben. Allen voran institutionelle Investoren sollen über das Produkt die Möglichkeit haben, leichter in den Markt investieren zu können.

„Der Bitcoin Strategy ETF ist ein großer Schritt nach vorne für die Anlageklasse“, wie Valkyrie-Chefin Leah Wald zusammenfasst. Dem fügt sie an: „Er ermöglicht es Investoren, auf einem reguliertem und transparenten Weg am Kryptomarkt teilhaben zu können, wobei er über eine vertrauenswürdige und zuverlässige Plattform gehandelt wird, und so einfach gekauft und verkauft werden kann wie jedes andere Finanzprodukt auch.“

Der neue Indexfonds von Valkyrie ist der zweite Bitcoin-ETF, der in dieser Woche grünes Licht erhalten hat. So gelangte der Bitcoin Strategy ETF von ProShares bereits am 19. Oktober zu der Ehre, als erster Bitcoin-ETF in den USA starten zu dürfen. In weniger als einer Woche konnte der Indexfonds bereits mehr als 1 Mrd. US-Dollar an verwaltetem Vermögen auf sich vereinen, was gar einen neuen Rekord darstellt. Zudem droht der ETF, die maximale Anzahl an zulässigen Futures auf der CME schon bald zu überschreiten, was für Probleme sorgen könnte.

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