Rassistische Cartoons: Preis von NFT-Sammlung bricht ein

George Trosley hat in der Vergangenheit rassistische Zeichnungen gemacht und ist dafür nun kritisiert worden.

Die NFT-Sammlung Jungle Freaks ist über Nacht um etwa 80 Prozent gefallen, nachdem eine Reihe von rassistischen Zeichnungen von einem der Künstler auf sozialen Netzwerken kursierte. Hinter dem Projekt steckt der berühmte Comiczeichner für das Hustler Magazine George Trosley. Kuriert wird es von seinem Sohn George III Trosley.

Viele Teilnehmer am NFT-Verkauf waren schockiert, als die anstößigen Zeichnungen von Trosley öffentlich wurden. Selbst der „Herr der Ringe„-Star Elijah Wood, der in letzter Zeit verschiedene NFTs sammelte, reagierte öffentlich: „Ich wurde auf einige verstörende Zeichnungen des Künstlers von vorher aufmerksam gemacht. Als ich das erfahren habe, habe ich sofort die NFTs verkauft und distanziere mich von jeglicher Form von Rassismus. Ich habe das Geld vom NFT-Verkauf an LDF und Black Lives Matter gespendet.“

Trosley Senior hat daraufhin eine Erklärung getwittert, die viele Leute nicht als Entschuldigung interpretieren:

„Die Illustrationen, die ich vor etwa 40 Jahren im Auftrag gezeichnet habe, wurden aus dem Kontext gerissen. Die heutige Generation versteht möglicherweise nicht, was im Journalismus und der Welt während meiner Zeit beim Hustler Magazine zu dieser Zeit vor sich ging.“

Sein Sohn sagte dazu: „Mein Vater hat mir gesagt, er schäme sich für diese Zeichnungen. Das Projekt und die NFT-Branche insgesamt hat meinem Vater die Möglichkeit gegeben, dass wieder gut zumachen. In dieser Community war Inklusivität schon immer wichtig.“

Der Twitter-Nutzer Ricefarmer.eth twitterte:

„Ich habe heute über 50 Konten geblockt. Einige davon waren meine eigenen Follower. Als Person of Color werde ich mich von jedem distanzieren, der Jungle Freaks und deren Verhalten verteidigt. „

Das ist nicht das erste Mal, dass ein NFT-Projekt wegen anstößigen Inhalten kritisiert wird. Das Projekt Misfit University wurde von Opfern häuslicher Gewalt kritisiert, als es eine Reihe von NFTs veröffentlichte, auf denen die Avatare mit Klebeband über ihren Mündern dargestellt wurden. Die Schöpfer des Projekts haben sich schließlich entschuldigt und die anstößigen Vermögenswerte von den Nutzern zurückgekauft.

Selbst der NFT-Marktplatz OpenSea ist in den Mittelpunkt einer Kontroverse gerückt. Im September das Unternehmen bestätigt, dass einer seiner Produktleiter mit Insiderhandel Geld verdient hat. Nate Chastain hat es NFTs gekauft, von denen er wusste, dass sie auf der ersten Seite des Marktplatzes platziert würden und hat diese mit großem Profit verkauft, sobald diese angeboten wurden. OpenSea hat eine Untersuchung durchgeführt und Chastain ist daraufhin zurückgetreten.

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