VR-Metaversum rückt immer näher: Meta präsentiert haptische Handschuhe

Meta sagte, die Handschuhe arbeiten mit haptischem Rendering, um „präzise Anweisungen an die Aktuatoren der Hand“ zu senden. Damit können Leute spüren, wenn sie etwas im Metaversum anfassen.

Das Unternehmen Meta, früher unter dem Namen Facebook bekannt, bringt die virtuelle Realität einen Schritt weiter und hat in einer Vorschau seine haptischen Handschuhe präsentiert, mit denen man durch Sensoren Dinge in der virtuellen Welt berühren und spüren kann.

Ende Oktober hat sich Facebook in Meta umbenannt und seinen Fokus von sozialen Medien auf die Entwicklung eines Metaversums und VR-Technologien verlagert.

In einem Blogbeitrag vom Dienstag präsentierte Meta seinen aktuellen Stand im Hinblick auf die Forschung an haptischen Handschuhen von seiner VR-Tech-Firma Reality Labs. Das Unternehmen merkte dabei an, dass diese seit sieben Jahren in der Entwicklung seien.

Das Unternehmen hat ein Video veröffentlicht, auf dem man zwei Personen sieht, die die haptischen Handschuhe in einem Metaversum testen. Sie ballen ihre Fäuste, heben Blöcke auf, werfen Gegenstände, schütteln Hände, werfen Dominosteine um und spielen zusammen Jenga.

Vorschau auf den haptischen Handschuh. Quelle: Meta

Meta sagte, die Handschuhe arbeiten mit haptischem Rendering, um „präzise Anweisungen an die Aktuatoren der Hand“ zu senden. Diese sind mit Tracking-Technologie verbunden, die die Position der Hand und die Eigenschaften der virtuellen Objekte im Metaversum bestimmt.

In ihrem derzeitigen Entwicklungsstadium sind die Handflächen mit kleinen, weichen Robotermotoren ausgestattet, die sich mit den Handbewegungen des Benutzers im Metaversum bewegen und ein entsprechendes Gefühl vermitteln. Meta wies jedoch darauf hin, dass haptische Handschuhe nicht so bald auf den Markt kommen werden.

„Es wird noch einige Zeit dauern, bis diese Geräte für den normalen Verbraucher erschwinglich und zugänglich sind. Sehen Sie sich nur das Kabelgewirr bei diesen Prototypen an“, wie es im Blogbeitrag heißt.

In diesem Zusammenhang: Metaverse muss dezentralisiert sein, um für alle zu funktionieren

Meta erklärte, das Projekt habe als „Hirngespinst“ begonnen, aber aufgrund von Fortschritten in den Bereichen Wahrnehmungswissenschaft, Soft-Robotik, Mikrofluidik, Hand-Tracking und haptisches Rendering sei das Unternehmen dem Ziel immer näher gekommen, dieses zur Realität zu machen.

Das Unternehmen umriss auch seine Vision für das Projekt. Diese liest sich wie die Handlung des Films Ready Player One, in dem sich VR-Technologie und Spiele so weit entwickelt haben, dass sie ihren Nutzern ein Metaversum bieten, in dem man leben kann:

„Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten an einem virtuellen 3D-Puzzle mit einem realistischen 3D-Avatar eines Freundes. Wenn Sie ein virtuelles Puzzleteil vom Tisch nehmen, hören Ihre Finger automatisch auf, sich zu bewegen und sie fühlen es mit ihren Händen.

Viele Leute sind gespannt, ob Meta ein „offenes Metaversum“ auf den Markt bringen werde, wie es seine dezentralisierten Pendants aus dem Kryptobereich machen, oder ob dieses sich dann die Dominanz über diesen Sektor sichern will.

Einige Leute sind jedoch ziemlich optimistisch im Hinblick auf Meta. Emil Angervall, der Mitbegründer und Betriebsleiter des Musik-Startups Corite sagte gegenüber Cointelegraph am neuen 20. Oktober, die Firma werde dem NFT- und Metaversum-Sektor beträchtliche Wachstumsmöglichkeiten bieten.

Der Aktienkurs von Meta (FB) ist seit der Umbenennung um 9 Prozent gestiegen und liegt bei Redaktionsschluss bei 341 US-Dollar.

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